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Sonntag, 27. Juli

Kurz nachdem wir um 8 Uhr von Thorsten geweckt wurden gab es ein ausgewogenes und stärkendes Frühstück. Da der Bäcker wie an jedem Sonntag nicht geöffnet hatte, mussten wir uns unsere Brötchen selbst machen. Doch sie waren lecker und wir wurden alle satt.

Nach dem kurzen Chillen zwischendurch erzählte Thorsten uns eine schreckliche Nachricht. Wir mussten WANDERN! ! Sofort wich jedes Geräusch aus dem Raum. Alle hofften, dass Thorsten scherzte, doch er meinte es ernst. Ein Schrei ertönte und jemand wurde ohnmächtig, OK, das war übertrieben, aber alle waren deprimiert. Noch schnell den Rucksack gepackt und schon ging es los. Als wir so durch die Ödnis latschten sahen wir so manches Steppenkänguru. Zumindest kam es uns so vor, denn unsere Wasservorräte waren aufgebraucht und wir wussten nicht, ob wir überleben würden. Manch einem von uns

offenbarte sich schon eine Oase am Ende des Weges. Nach einer Stunde Verausgabung unserer Kräfte erreichten wir wieder die Schützenhalle.

Nach einer kurzen Pause startete eine Postkartenaktion. Uns wurden Postkarten zugeteilt, die wir bemalen sollten. Sie waren schon von anderen Kindern beschrieben worden. Da Thorsten uns an diesem Tag versprochen hatte, dass wir ins Schwimmbad gehen würden, taten wir das auch, allerdings zeitverzögert durch einen Regenschauer. Auf dem Weg zum Schwimmbad besserte sich das Wetter allmählich. Nach einer eiskalten Dusche konnte der Badespaß beginnen. Das Wasser im Außenbecken war wärmer als im Becken innen, was uns alle sehr

verwirrte. Nach einer schnell vergehenden und spaßigen Stunde machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Verfasser/Verfasserin: anonym (na wer vergaß da denn seinen Namen anzugeben?)